Die gemeinsam bestandene Prüfung

Der Winterkurs hat sich mächtig ins Zeug gelegt. Die 6 Prüfungsfächer liefen im schriftlichen Teil mit den positiven Bestehenszahlen von: 97%, 99% und 100%

Für die mündliche Prüfung hatten wir uns bei sonnigem Wetter auf der Jagdhütte getroffen, den Tisch mit den Anschauungsmaterialien in das Gras gestellt und die Prüfungssituation simuliert, mit dem Erfolg, dass auch im mündlichen Teil die gestellten Fragen beantwortet werden konnten.

Fragen wie: Was blüht gerade, woran erkennen Sie ein Organ mit bedenklichen Merkmalen, welche Jagdhunde brakieren mir Hase und Fuchs, welche Pachtverträge schließen wir nach drei vollen Jagdjahren ab, zu diesem dem Jagdrecht zugehörigen Wildtier kann ich folgendes sagen, … Wir waren gut vorbereitet.

Arbeiten im Revier

Die Jagdeinrichtungen, wie Hochsitze und Fütterungen werden geprüft und gegebenenfalls hergerichtet. Die Schwarzwildschäden werden behoben. Auf Grund des Windwurfs sitzen wir zusammen und gestallten die Bejagungsfläche neu. Wir machen aus der Situation das Beste und bringen so neuen Schwung ins Revier.

Gemeinsamer Messebesuch

Die Jagen- und Fischen in Augsburg hat uns alle Jagdhunderasse vor Augen geführt. Diese sitzen nun für die mündliche Prüfung. Alle Ausbildungsgegenständen, die für die Hundeausbildung zur Verfügung stehen konnten wir uns ansehen.

Auch bestand die Möglichkeit zusätzliche Angaben zu den Greifvögeln direkt von Falknern zu erfahren. Der Falke, der Habicht und der Bussard wurde von uns bewundert.

Wir hatten die Möglichkeit Fallen und deren Funktion zu beschreiben.

Das Thema Optik wurde am Zeiss Stand bis ins kleinste Detail erklärt. Welches Absehen 1er 4er oder 6er mit Vergrößerung 3-12 oder bis 15; welche Montageeinheit; welches Fernglas je Einsatzgebiet.

Unser Fazit:
Der Besuch der Messe hat uns für das Bestehen der mündlichen Prüfung geholfen.

Gratulation

Wir gratulieren allen Prüflingen. Als Jungjäger ermöglichen wir Ihnen den ersten Abschuss, auf Fuchs, Reh oder Schwarzwild, mit uns im Lehrrevier abzugeben.

Die gemeinsam verbrachte Zeit hat pflichtbewusste Jäger geformt, denen wir allzeit Waidmannsheil wünschen.

Revierarbeiten

Der Winter hält Einzug und die Vegetation geht zurück. Revierarbeiten, wie das einsammeln der Salzsteine, das nachziehen der Verbiss Kappen und die Beschickung der Fütterungen für die Notzeit werden durchgeführt. Bei einer heißen Tasse Tee / Kaffee werden in der gemütlichen, mit Holz geheizten Hütte, die Kirr Plätze abgesprochen.

Frischer Wind; farbenfroh

Das bestehende Konzept ist nun mit Prüfungen erprobt und angepasst. Mit Schwung und Freude geht es in die nächste Kursrunde.

Revierarbeiten

Der Mais wurde in Zusammenarbeit von Jäger und Landwirt mit einem Zaun versehen. So kann das Schwarzwild nicht an die milchreifen Kolben gelangen und einen Schaden verursachen. Heute ist es an der Zeit den Mais zu ernten und der Jäger unterstützt selbstverständlich beim Entfernen des Zaunes.

Der Mais in unserem Revier dient der Futtergewinnung/Saftfutter, die den Wiederkäuern in der Nutztierhaltung, gegeben wird. Der Landwirt legt für die karge Winterzeit ein Fahrsilo (haltbar durch Milchsäuregärung) an.

Prüfungsvorbereitung

Ob das Ansprechen der Rehe auf Alter und körperliche Verfassung, wie auch das Aufbrechen und die Beurteilung auf Unbedenklichkeit zählen zu den Vorbereitungen auf die amtliche Prüfung.

Die Theorie wird derzeit gemeinsam aus den Lehrbüchern erarbeitet:

„Vor und nach der Jägerprüfung“ Krebs

„Sicher durch die Jägerprüfung“ Heintgens

Es wird eifrig geblättert und das wichtigste dem Schriftführer am PC diktiertJ

Die Präparate der mündlichen Prüfung nimmt man genauestens unter die Lupe und frägt sich gegenseitig ab.

Tiere erleben und aus den Zusammenhängen lernen

Wir haben uns die Wildtiere angesehen und die Greifvögel erarbeitet. Die Greifvögel unterliegen dem Jagdrecht, was dies für uns Jäger bedeutet erfahren Sie im Kurs. Das Flugbild, das Beuteschema und das Aussehen können wir nun, aufgrund der erlebten Greifvogelschau, dem Prüfer in der mündlichen Prüfung dezidiert erklären. Der Greifvogel jagt am Tage und so sind die Augen das wesentliche Sinnesorgan. Aus der Luft kann er kleinste Beutetiere erspähen.

Die Eulen haben trichterförmige Federn an den Ohren, sie sind überwiegend nachtaktiv, wo ein gutes Hörermögen die Beute erkennen lässt.

Mit einem Eis in der Hand haben wir den sonnigen Tag ausklingen lassen.

Fleisch

Die Jagd auf Rehwild beginnt am 1. Mai. Nun ist die Wildbrettverwertung in vollem Gange und das erste Fleisch ist unter Beachtung der Hygieneverordnung pfannenfertig portioniert. Bei Erwerb wird auf die Nachhaltigkeit geachtet. So kann auf Plastiktüten verzichtet werden und gegen Pfand die Gefrierdose als Verpackung gewählt werden. Wir freuen über die zufriedenen Kunden und das positive Feedback, vielen lieben Dank.

Schießnachweis

Wir üben sehr konzentriert den Umgang mit den jagdlichen Waffen. Mit Pufferpatronen und den jagdschuleigenen Prüfungswaffen spielen wir exakt die Prüfungssituation nach.
Auf die Frage an die Jungjäger: „Was genau kam in der Prüfung dran?“ kommt die Antwort: „Genau das, was in der Jagdschule eingeübt wurde!“  

Jagdhundeausbildung miterleben

Ich bin gewachsen und meine Ausbildung zum Bestehen der Brauchbarkeitsprüfung ist in vollem Gange:

  • Auf Pfiff komme ich zu meinem Herrchen
  • Die Umhänge Leine und die Signalhalsung akzeptiere ich bei den Ausflügen im Revier
  • Das Ablegen am erlegten Stück, für 5 Minuten, ist eine Herausforderung da ja alles noch so neu für mich ist

Die Revierarbeiten sind spannend, von der lauten Säge, den Gerüchen in der Natur wie den Trittsiegeln der Tiere über die dichten Wälder oder das Stangenholz, in dem wir gehen, bis hin zu den langsamen Schritten wenn mein Frauchen den Pirschweg kehrt.

Frühling

Die Natur entfaltet Gras, Blätter und Blüten. Wir sehen uns die Blumen und Knospen an, die in der Prüfung gefragt werden. Wir sehen an den Fege- und Verbissstellen sowie an der Losung und den Trittsiegeln, welche Tiere in unserm Revier sind. Seien Sie dabei, wir freuen uns auf Sie!

Äste
Maiskolben

Jagdhundeausbildung miterleben

Ein herzliches Grüß Gott, ich bin die kleine Brandlbracke (vor dem Schuss) und erlebe das Revier, indem ich auf die Brauchbarkeitsprüfung lerne. Gerne kannst du mir zusehen und mir zur Seite stehen. Meine Freundin im Revier ist Larissa, eine ausgebildete BGS-Hündin (nach dem Schuss).

Hund vor dem Schuss
Hunde nach dem Schuss

Back to the roots.

Wir beleben die nachhaltige Jagd mit aktuellen, zeitgemäßen Lehrmethoden! Die Wildtiere erleben und nebenbei die Theorie für die erfolgreiche bestandene Jägerprüfung erarbeiten. Unser Ziel ist es, Lernen und Freude an der Natur zu verbinden und konzentriert und strukturiert an die Waffe heranzutreten. An Herzen liegt uns die Hege der Tiere.

 

In der Natur und mit der Natur.

Mit spannenden Exkursionen in den Wildpark, ins Jagdmuseum oder ins Revier werden Ihnen sämtliche Wissensgebiete näher gebracht und die Zusammenhänge zwischen diesen verdeutlicht. Erleben Sie die Natur zu jeder Jahreszeit, werden Sie vertraut mit den Tieren und füttern Sie diese in der Notzeit. Wir zeigen Ihnen, wie man Jagdeinrichtungsgegenstände baut und durch die Jahreszeiten verursachte Schäden wieder herrichtet. Für sämtliche Ausflüge und im Revier besteht für den Teilnehmer Versicherungsschutz.

 

Mit Genuss.

Wildbretthygiene ist oberstes Gebot. Wir brechen gemeinsam auf, zerwirken und portionieren pfannenfertig. Das Fleisch kann anschließend erworben werden. Das Achten auf Wildkrankheiten ist für Jäger und Hund lebenswichtig